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REZENSION |
KINDERBUCH | ||||||||||
| AUGUST 2005 | |||||||||||
| ANNIKA THOR: EIN KANINCHEN FUER ALVA | Ian Ogilvy: Miesel und der Kakerlakenzauber, Ravensburger Buchverlag, 2005, 12,95 Euro Gedemuetigte, geplagte Kinder, die unter der Fuchtel von Erwachsenen mit oder ohne magische Kraefte stehen, haben in der Kinderliteratur nun seit Jahren Konjunktur. Lemony Snicket und seine geschundenen Helden lassen gruessen, der von Spiessern gequaelte Zauberlehrling Harry Potter draengt sich auf, aber auch Nathanael aus den "Bartimaeus"-Romanen von Jonathan Stroud teilt dieses Schicksal. Die Zauberer sterben einfach nicht aus. Auch der ellenlange, fiese, wie eine Schlange zischelnde Basil Trampelbone, der fernab der Zivilisation zu leben scheint, geht seinem schrecklichen Gewerbe nach und quaelt den armen, wohlbetuchten Waisenjungen Miesel, dessen Eltern angeblich von einer Schlange getoetet wurden. Der missgelaunte Trampelbone, eine kleine nasse Regenwolke ist seine staendige Begleiterin, ist der Vormund des verwahrlosten, stinkenden Jungen, der nichts zu essen bekommt und nur zwei schlabberige Unterhosen besitzt. Als Miesel einmal mit der Eisenbahn seines Aufpassers spielen moechte und diesen nicht gerade clever auszutricksen versucht, kostet ihn diese eigenmaechtige Tat fast das Leben. Mit einem Schrumpfzauber belegt, ist Miesel nur noch zwei Zentimeter gross und in die kuenstliche Stadtlandschaft des Eisenbahnspiels verbannt, was ja auch seinen Reiz haben koennte, waere da nicht eine gefraessige Fledermaus. Bald muss Miesel feststellen, dass auch andere Menschen Basils Unwillen ausgeloest haben. Allerdings haben diese sich in unbewegliche Plastikfiguren verwandelt, da sie vor lauter Hunger Basils Donut-Kruemel und die Reste seiner rosa Limo vertilgt hatten. Miesel kann die Verzauberten mit gesunden, vitaminreichen Karotten retten brav! Einige dieser zugegeben fantasievollen und witzigen Details in der Geschichte, in der noch eine gefaehrliche Riesenkakerlake auftauchen wird, auch diese scheinen in der Kinderliteratur immer haeufiger Mode zu werden, beleben die schnell erzaehlte Handlung. Miesels Verstand ist in der Zeit der Zwangsgemeinschaft mit Basil nicht eingerostet und so findet er mit seinen Leidensgenossen einen nicht sehr einfallsreichen Weg aus der Verzauberung in die Freiheit. "Eine ganz schlimme Geschichte...", so der Werbeslogan des Verlags, muss Ian Ogilvy erst noch schreiben. (Karin Hahn)
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| CARL HIAASEN: FETTE FISCH | |||||||||||
| D. LEVY: ANGELMANN | |||||||||||
| EOIN COLFER: TIM UND DAS GEHEIMNIS VON KNOLLE MURPHY | |||||||||||
| ESTER ROTA GASPERONI: MEIN KLEINER PISTOSAURIA | |||||||||||
| IAN OGILVY: MIESEL UND DER KAKERLAKENZAUBER | |||||||||||
| M SODTDKE: BRINGST DU MIR..... | |||||||||||
| MARCO KUNST: GELOESCHT | |||||||||||
| R DAHL: | |||||||||||
| TIERE DER NACHT | |||||||||||
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